Bitcoin-Affäre: Angeklagter Jiříkovský deutet Kooperationsbereitschaft an

Tomáš Jiříkovský, der dem tschechischen Justizministerium vergangenes Jahr Bitcoins aus ungeklärter Herkunft gespendet hatte, hat am Montag laut Staatsanwaltschaft seine Kooperationsbereitschaft in einigen Anklagepunkten angedeutet. Der bereits zuvor verurteilte Darknet-Händler arbeitet in der Bitcoin-Causa bisher nicht mit der Polizei zusammen. In dieser Sache sitzt er seit einem Jahr im Gefängnis, und das Kreisgericht in Brno / Brünn beschloss am Montag eine Haftverlängerung.

Wegen der Bitcoin-Schenkung ist Justizminister Pavel Blažek (damals Bürgerdemokraten) im Juni 2025 zurückgetreten und heute, neben Jiříkovský und zwei weiteren mutmaßlich Beteiligten, wegen Geldwäsche angeklagt. Jiříkovský wolle nun bei Fragen zu seiner Darknet-Geschäfte und der Legalisierung dieser Einkünfte zusammenarbeiten, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.