Fischsterben an der Thaya: Lage unterhalb des Stausees Nové Mlýny bleibt kritisch
Die Situation an der Thaya unterhalb des Stausees Nové Mlýny bleibt weiterhin kritisch. Nach groben Schätzungen befinden sich derzeit am Abzweig eines Altarms der Thaya (Stará Dyje) rund 1,5 Tonnen tote Fische. Dies teilte der Vorsitzende des Mährischen Fischereiverbandes, Miroslav Láníček, der Nachrichtenagentur ČTK mit.
Grund für das Massensterben ist akuter Sauerstoffmangel im Wasser. Dieser wird durch eine extreme Blaualgenblüte verursacht. Die Algen gelangen direkt aus den oberhalb gelegenen Stauseen in den Flusslauf. Feuerwehrleute und Fischer begannen am Freitag mit der Bergung der toten Tiere.
Laut Láníček wiederholen sich diese Probleme an derselben Stelle seit mehreren Jahren. Die aktuellen Rettungsmaßnahmen seien daher reine Symptombekämpfung, ohne die eigentliche Ursache zu lösen, so der Fischerverbandschef.