Gedenken an Niederschlagung des Prager Frühlings 1968
In Tschechien wird am Freitag der Niederschlagung des Prager Frühlings und der beginnenden Okkupation durch die Truppen des Warschauer Paktes gedacht. Auf den 21. August 1968 sei eine mehr als 20 Jahre lange Zeit der Unfreiheit und Unterdrückung gefolgt, schrieb Premier Andrej Babiš (Partei Ano) auf X. Es habe aber auch große Geschichten mutiger Menschen gegeben, die während dessen nicht aufgehört hätten, für die Freiheit zu kämpfen. An diese solle am Freitag vor allem erinnert werden, so Babiš weiter.
Der zentrale Gedenkakt findet am Freitagvormittag vor dem Rundfunkgebäude in Prag statt. Dort werden Staatspräsident Petr Pavel, Senatsvorsitzender Miloš Vystrčil (Bürgerdemokraten) und Abgeordnetenhauschef Tomio Okamura („Freiheit und direkte Demokratie“, SPD) sprechen. Auf dem Prager Messegelände findet ab 14 Uhr wieder das Festival NeverMore 68 statt.