• 09.09.2003

    Auf der am Dienstag in Frankfurt/Main eröffneten Internationalen Automobilausstellung (IAA) präsentiert sich der tschechische PKW-Hersteller Skoda Auto u.a. mit einer Studie seines geplanten neuen Modells vom Typ Skoda Roomster. Neben dieser Studie präsentiert Skoda die gesamte Palette seines derzeitigen Produktionsprogramms, darunter die RS-Sportwagenausführung der Modelle Fabia und Octavia oder den All-Rad angetriebenen Octavia 4x4. Der Vorstandsvorsitzende der Skoda Auto AG, Vratislav Kulhánek, erklärte gegenüber dem Tschechischen Rundfunk, dass der Roomster in etwa die Richtung anzeige, die Skoda in Zukunft einschlagen will, nämlich Autos zu bauen, die sich schon von ihrem Äußeren merklich voneinander unterscheiden. Nur dann käme man einen Schritt weiter, ergänzte Kulhánek.

    Autor: Lothar Martin
  • 09.09.2003

    Das Märchenbuch "Englische Rosen" der US-amerikanischen Autorin und Popsängerin Madonna wird am 15. September auch im tschechischen Verlag Albatros herausgegeben. Das Buch erscheint gleichzeitig in mehr als 100 Ländern der Erde und wird in 30 Sprachen verlegt, teilte Martin Cvilink vom Verlag Albatros am Dienstag der Nachrichtenagentur CTK mit. Die "Englischen Rosen" sind der erste Band einer fünfteiligen Bücherreihe für junge Leser ab sieben Jahre.

    Autor: Lothar Martin
  • 09.09.2003

    Mit einem erhöhten Polizeiaufgebot soll bei dem am Mittwoch in Prag stattfindenden Fußball-Knaller, dem wohl entscheidenden Qualifikationsspiel zur EM 2004 in der Gruppe 3 zwischen Gastgeber Tschechien und den Niederlanden, das Stadion auf dem Prager Letná-Plateau und dessen Umgebung vor möglichen Ausschreitungen gewaltbereiter Fans geschützt werden. Die hoffnungslos ausverkaufte Partie gilt in Tschechien als "Spiel des Jahres", bei dem die seit 16 Spielen ungeschlagene Heimmannschaft mit einem Sieg bereits die Tickets für die EM-Endrunde in Portugal buchen kann. Bei einer Niederlage wäre Holland in Portugal dabei und Tschechien müsste in die Relegation. Ein Unentschieden ließe beiden Teams noch die Möglichkeit, am letzten Spieltag in einem Monat die Entscheidung zu jeweils ihren Gunsten herbeizuführen.

    Autor: Lothar Martin
  • 08.09.2003

    Alle Mängel der Tschechischen Republik, auf die die Europäische Kommission noch in diesem Herbst im letzten Jahresbericht hinweisen wird, können nach dem EU-Beitritt Tschechiens leicht beseitigt werden, wenn sich der Staat darum bemühen wird. Dies sagte am Montag der tschechische Botschafter und Chefunterhändler in Brüssel, Pavel Telicka. Daher meint Telicka auch, dass man derzeit keine Schutzmaßnahmen seitens der EU nach dem Beitritt befürchten muss. Der bericht soll im November veröffentlicht werden, Tschechien tritt dann am 1. Mai der EU bei.

  • 08.09.2003

    Der tschechische Premier Vladimír Spidla ist bereits am Montag mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak zusammengekommen. Spidla sagte nach einem einstündigen Gespräch, das erst für Dienstag vorgesehen war, dass er mit Husni Mubarak über die aktuelle politische Lage im Nahen Osten sowie über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit beider Ländern gesprochen hat. Spidla ist am Montagmorgen zu einem dreitägigen offiziellen Besuch nach Ägypten gereist. Der Premier wird auf seiner Ägypten-Reise von Industrieminister Milan Urban, Schulministerin Petra Buzková und einer Unternehmerdelegation begleitet. Premier Spidla wird sich neben weiteren offiziellen politischen Treffen auch mit der Arbeit tschechischer Ägyptologen bekannt machen, die schon lange zur Weltspitze gehören.

  • 08.09.2003

    Der Landwirtschaftsminister Jaroslav Palas hat am Montag der Generaldirektor des staatlichen Betriebes Lesy Ceske Republiky, Jiri Oliva, abberufen. Zum neuen Generaldirektor der die tschechischen Wälder verwaltenden Firma wird 39jähriger Kamil Vyslysel, der bisher als stellvertretender Direktor im Institut für landwirtschaftliche Erhaltung der Wälder gearbeitet hat. Dies teilte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums der Nachrichtenagentur CTK mit, ohne Gründe zur Olivas Abberufung anzugeben. Es handle sich, so der Sprecher, um eine gewisse "Belebung" des Postens des Generaldirektors.

  • 08.09.2003

    Die Arbeitslosenquote in Tschechien ist im August um 0,1 Prozentpunkte auf 10,0 Prozent gestiegen. Ende August seien 525 000 Menschen als arbeitslos registriert gewesen, teilte am Montag das Arbeitsministerium in Prag mit. Ende Juli hatte die Quote bei 9,9 Prozent (520 000 Menschen) gelegen. Als einer der Gründe nannte die Behörde, dass zahlreiche Schulabgänger keine Arbeitsstelle gefunden hätten. Die niedrigste Quote verzeichnete Prag (rund 3,0 Prozent), dagegen blieb der Wert in Nordböhmen bei etwa 20 Prozent. Im Januar hatte die Quote erstmals seit dem Wendejahr 1989 landesweit die Zehn- Prozent-Marke überschritten, war aber dann wieder zeitweise gesunken.

  • 08.09.2003

    Das Bruttoinlandsprodukt der Tschechischen Republik ist im zweiten Quartal um 2,1 Prozent gestiegen. Diese Angabe wurde am Montag vom Tschechischen Statistischen Amt veröffentlicht. Die Verbraucherpreise sind im August im Vergleich mit dem Juli um 0,2 Prozent gesunken.

  • 08.09.2003

    Die Rathäuser vom westböhmischen Cheb/Eger und Marktredwitz haben am Montag ein gemeinsames landschaftliches Projekt begonnen. Beide Städte wollen dabei anlässlich einer großen deutsch-tschechischen Ausstellung mit Landschaftsthematik, die für das Jahr 2006 geplant ist, die vernachlässigten Stadtteile beleben. Der Nachrichtenagentur CTK sagte dies der Koordinator des tschechischen Teiles der Ausstellung, Jiri Stradal.

  • 08.09.2003

    Der nordböhmische Ort Jindrichovice pod Smrkem (Heinersdorf) im böhmisch-sächsisch-polnischen Dreiländereck hat aus Protest gegen "überhand nehmenden Verwaltungsaufwand" Staatsbeamten den Zutritt zur Kommune grundsätzlich verboten. Beamten, die das Bürgermeisteramt ohne Absprache aufsuchten, drohe eine Geldbuße bis umgerechnet 313 Euro, zitierten Prager Zeitungen am Montag aus einem Beschluss des Ortsrats. Beamte müsste zudem für eine Stunde mit Bürgermeister Petr Pavek rund 30 Euro zahlen, hieß es. Statt Zeit mit zunehmenden Anfragen Prager Behörden zu verbringen, wolle man sich auf Kommunalpolitik konzentrieren, sagte Pavek. Der Ort will seinen Beschluss bis vor das Verfassungsgericht verteidigen.

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