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08.09.2003
In Námest nad Oslavou in Südostmähren haben am Montag internationale Militärübungen mit dem Titel "Flying Rhino" (Fliegendes Nashorn) begonnen. An den Militärübungen, die bis zum 18. September dauern werden, werden 300 tschechische und britische Soldaten teilnehmen.
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07.09.2003
Neun irakische Kinder, die an angeborenen Herzfehlern leiden, sind mit einer tschechischen Militärmaschine am Sonntag aus dem Irak nach Prag gebracht worden. Die kleinen Patienten sollen sich im Kardiozentrum an der Uni-Klinik in Prag-Motol Operationen unterziehen. Kinder, die im Alter von einem bis zu zehn Jahren sind, werden von ihren Familienmitgliedern begleitet. Vor einem Monat wurden die ersten irakischen Kinder zur Behandlung nach Prag gebracht. Für die Behandlung der irakischen Kinder wurde im Juli dieses Jahres ein humanitäres Programm vom tschechischen Kabinett gebilligt, das mit 7 Millionen Kronen (ca. 25.000 Euro) gefördert wird. Die kleinen Patienten wurden von Ärzten des tschechischen Feldlazaretts in der südirakischen Stadt Basra ausgesucht.
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07.09.2003
Der tschechische Premier Vladimír Spidla wird am Montag zu einem dreitägigen offiziellen Besuch nach Ägypten reisen. Spidla wird in Kairo über die aktuelle politische Lage und die ökonomische Zusammenarbeit verhandeln. Der Premier wird auf seiner Ägypten-Reise durch Industrieminister Milan Urban, Schulministerin Petra Buzková und eine Unternehmerdelegation begleitet. In Ägypten erfreuen sich tschechische Archäologen einer großen Popularität. Premier Spidla wird auch den Ort der archäologischen Ausgrabungen bei Abúsír besuchen.
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07.09.2003
Die bisher einzige Videoaufnahme, auf der der Anprall der beiden Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York zu sehen ist und die vom US-Fernsehsender ABC gesendet werden soll, wurde vom tschechischen Bauarbeiter Pavel Hlava aufgezeichnet. Über die einzigartige einstündige Videoaufnahme informierte die Tageszeitung New York Times am Samstag auf ihrer Webseite. Hlava, der im New Yorker Stadtteil Ridgewood lebt, hat nach Informationen der Nachrichtenagentur CTK die Videoaufnahme gemeinsam mit seinem Bruder auch den tschechischen Medien angeboten, jedoch erfolglos.
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07.09.2003
Die Veranstaltungen, die am Sonntag in Prag anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur stattfanden, haben die Aufmerksamkeit der Prager sowie der ausländischen Touristen erweckt. Das Thema des Tages lautete dieses Jahr: Der Judaismus und die Kunst. Anlässlich des Tages wurden von jüdischen Gemeinden, Organisationen und Vereinen in ganz Tschechien verschiedene Veranstaltungen organisiert. Gebetsräume, Friedhöfe und Museen waren am Sonntag geöffnet. Die Tschechoslowakische hussitische Kirche öffnete bei dieser Gelegenheit zahlreiche ehemalige Synagogen, die sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Kirchen nutzt. In Prag konzentrierte sich das Programm des Europäischen Tages der jüdischen Kultur in die Jerusalemer Synagoge und in das Bildungszentrum des Jüdischen Museums.
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07.09.2003
Die Synagoge in Polná unweit von Jihlava (Iglau) ist vor drei Jahren für die Öffentlichkeit geöffnet worden. Die Synagoge verwandelte sich während der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts aus einer Ruine in eine Gedenkstätte der einstigen starken jüdischen Kommunität der Stadt. Die Synagoge schloss sich heute den Feierlichkeiten anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur an.
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07.09.2003
Der tschechische Kommunistenführer Miroslav Grebenícek ließ in einer vom privaten tschechischen TV-Sender Nova am Sonntag ausgestrahlten Debatte verlauten, er werde bei der Stellung der Vertrauensfrage im Abgeordnetenhaus das Koalitionskabinett nicht unterstützen. Der Kommunistenchef verriet jedoch nicht, ob sich auch die übrigen kommunistischen Abgeordneten ähnlich verhalten werden. Der Diskussionspartner des Kommunistenführers in der Fernsehdebatte, Finanzminister Bohuslav Sobotka, erklärte, er hoffe, dass die 101 Abgeordneten der Regierungskoalition einheitlich sein werden. Sobotka zufolge bedeute eine ähnliche Abstimmung jedoch nur einen verlorenen Tag für das Unterhaus.
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06.09.2003
Die tschechische Armee hat am Samstag mit der Ablösung des Personals im tschechischen Feldlazarett in der südirakischen Stadt Basra begonnen. Das erste Flugzeug mit 44 Soldaten am Bord ist am Samstag in den Irak geflogen. Die Ablösung wird in einem Monat beendet, dann wird auch der Oberbefehlshaber des Feldlazaretts und des ganzen in Basra stationierten tschechischen Militärkontingents, Mojmír Mrva, in die Heimat zurückkehren. Zum neuen Oberbefehlshaber der tschechischen Soldaten im Irak wird Premysl Skácha ernannt. Das Feldlazarett wurde im Mai dieses Jahres in Basra offiziell eröffnet.
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04.09.2003
Der tschechische Premierminister Vladimir Spidla hält vor dem Besuch des deutschen Kanzlers Gerhard Schröder am Freitag in Prag den Streit um die Vertreibung der Sudetendeutschen für grundsätzlich überwunden. Er sei froh und auch stolz, dass die bilateralen Beziehungen besser sind als je zuvor, sagte Spidla in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Zur Entspannung habe die derzeit laufende Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern aus Ost- und Mitteleuropa beigetragen, betonte der Sozialdemokrat. Das Konzept des deutschen Bundes der Vertriebenen für ein "Zentrum gegen Vertreibungen" sei hingegen "nicht zukunftsorientiert", sagte Spidla. Die Bevölkerungstransfers am Ende des Zweiten Weltkriegs seien ein Produkt dieses Krieges gewesen und hätten sich ohne die Zerstörung der damaligen sozialen, ethnischen und politischen Verhältnisse nie zugetragen. Ein solches "Zentrum" hingegen reiße "einen Teil aus der Geschichte" und gebe ihm "eine falsche Position", kritisierte der tschechische Premier.
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04.09.2003
Die vom sozialliberalen Kabinett geplante Finanzreform könnte trotz heftigen Widerstandes - auch aus den Reihen der Regierungsparteien - Chancen auf eine Verabschiedung durch das Parlament haben. Der sozialdemokratische Finanzminister Bohuslav Sobotka ist am Donnerstag mit seinem Parteikollegen Josef Hojdar zusammengetroffen, der als einer der entschiedensten Kritiker der Reformpläne gilt und deshalb vor einigen Wochen sogar aus seiner Fraktion ausgetreten war. Nach dem Treffen wurde bekannt gegeben, dass man in insgesamt fünf Punkten noch einmal über etwaige Modifizierungen verhandeln wolle, jedoch sagte man nicht, auf welche Detailbereiche des Reformpakets dies zutrifft. Die Regierungsparteien verfügen im Abgeordnetenhaus nur über die Mehrheit von einer einzigen Stimme, Premierminister Vladimir Spidla hat den Erfolg der Finanzreform als Bedingung für seinen Verbleib im Amt bezeichnet.
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