Nationales Sicherheitsinstitut: In Tschechien werden weiterhin Versuche von Cyberspionage aus China registriert

In Tschechien werden weiterhin Versuche von Cyberspionage registriert, die ihren Ursprung in China haben. Dies sagte der Leiter des Nationalen Instituts für Cyber- und Informationssicherheit (NÚKIB), Lukáš Kintr, am Sonntag in einem Interview mit dem Journalisten Václav Moravec. Der Staat solle darum vorsichtig sein, inwiefern er seine Abhängigkeit von chinesischen Technologien verstärke, so Kintr weiter. Es brauche einen Plan B für einen möglichen Ausfall dieser Anwendungen.

NÚKIB registrierte 2025 in Tschechien insgesamt 203 Cyberangriffe. In einem Fall drang die Hackergruppe APT31 ins Kommunikationssystem des Außenministeriums ein. Sie wird mit chinesischen Sicherheitsinstitutionen in Zusammenhang gebracht. Ein weiteres großes Risiko für Tschechien sind laut Kintr russische Akteure im Cyberraum.