Neuer tschechisch-deutscher Grenzvertrag passiert erste Lesung im Abgeordnetenhaus
Das tschechische Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag in erster Lesung dem neuen deutsch-tschechischen Grenzvertrag zugestimmt. Künftig bestimmt eine digitale Koordinatenliste statt umfassender Dokumentenwerke den genauen Grenzverlauf. Die rund 819 Kilometer lange Staatsgrenze bleibt dabei unverändert. Die Vorlage geht nun zur Beratung in den Auswärtigen Ausschuss.
Die Innenminister beider Länder hatten den Vertrag im März vergangenen Jahres in Berlin unterzeichnet. Der Deutsche Bundestag stimmte ihm Anfang Mai dieses Jahres zu.
Der Vertrag behält die aktuelle Aufteilung der Staatsgrenze bei: Sie gliedert sich weiterhin in 23 Grenzabschnitte zum Bundesland Sachsen und 12 Grenzabschnitte zum Bundesland Bayern.