Rekordzahl von Cyberangriffen in Tschechien

Im vergangenen Jahr ist in Tschechien eine Rekordzahl von Cyberangriffen verzeichnet worden. Das nationale Amt für Cyber- und Informationssicherheit (NÚKIB) spricht von 268 Cyber-Zwischenfällen, und damit sechs mehr als 2023. Dies teilte der Leiter des Amtes, Lukáš Kintr, am Montag der Presseagentur ČTK mit.

Für die Mehrheit der Angriffe sind laut Kintr russischsprachige Hacker-Gruppen verantwortlich. Ihre DDoS-Kampagnen (Distributed Denial of Service) stellen seinen Worten zufolge den deutlichsten Trend seit Russlands Invasion in der Ukraine dar. Bei derartigen Angriffen greifen die Täter einen Server von einer Vielzahl Rechnern an und überlasten ihn damit. Infolgedessen kann der Server nicht mehr betrieben werden.