Tschechischer Rüstungskonzern Czechoslovak Group geht an die Börse in Amsterdam

Der Rüstungskonzern Czechoslovak Group (CSG) des tschechischen Unternehmers Michal Strnad geht an die Börse in Amsterdam. Zunächst werden Aktien im Wert von 3,3 Milliarden Euro angeboten. Gegebenenfalls könnte die Gesamtsumme der Wertpapiere bis auf 3,8 Milliarden Euro steigen. Die Zeichnungsfrist beginnt am Dienstag und dauert bis Donnerstag. Der Handel mit den Aktien soll dann am Freitag aufgenommen werden.

Wie die Holding auf ihrer Website bekanntgab, sind die Wertpapiere für institutionelle Investoren vorgesehen. CSG hatte bereits zuvor informiert, das drei verbindliche Angebote vorliegen würden.

Der tschechische Rüstungskonzern ist einer der führenden Hersteller von Artilleriemunition in Europa. Laut Einschätzung des Stockholmer Instituts für Internationale Friedensforschung (SIPRI) ist CSG das am schnellsten wachsende europäische Unternehmen auf dem weltweiten Waffenmarkt.