Schrott aus Deutschland: In Bayern hat Prozess wegen illegaler Müllhalden in Tschechien begonnen
Im bayerischen Weiden hat am Donnerstag der Prozess begonnen, bei dem es um die illegale Lagerung von Müll aus Deutschland in Tschechien geht. Dem früheren Chef der deutschen Firma Roth Internationale droht dafür eine mehrjährige Haftstrafe. Angeklagt ist auch ein tschechischer Lkw-Fahrer. Über den Beginn der Gerichtsverhandlungen berichtete das Portal OberpfalzEcho.
Der Prozess wird demnach voraussichtlich bis zum 23. September dauern. Verhandelt werden 54 Fälle, in denen Schrott illegal nach Tschechien und in einem Fall auch nach Polen verbracht wurde. In dem Zeitraum von Juni 2024 bis Januar 2025 landete der umwelt- und gesundheitsschädigende Abfall im nordmährischen Jiříkov sowie im Brünner Stadtteil Horní Heršpice. Der Müll wurde inzwischen zum größten Teil wieder nach Deutschland zurück transportiert.