Tschechisches Kartellamt verhängt Strafe gegen Baumarkt OBI
Das tschechische Kartellamt (ÚOHS) hat eine Strafe gegen das Baumarktunternehmen OBI verhängt. Wegen Missbrauchs seiner starken Marktposition muss die Firma 4,8 Millionen Kronen (200.000 Euro) zahlen. Dies teilte die Behörde am Dienstag online mit.
Konkret lautete der Vorwurf, OBI habe bei Zulieferern von Lebensmitteln oder landwirtschaftlichen Produkten eine längere Zahlungsfrist für Rechnungen eingefordert. Die gesetzlich vorgeschriebene Frist beträgt 30 Tage. Das Unternehmen hat den Fehler eingeräumt, womit die ÚOHS-Entscheidung rechtskräftig ist.