Tschechischer Gesundheitsminister warnt vor teuren Medikamenten wegen EU-Richtlinie
Der tschechische Gesundheitsminister Adam Vojtěch (parteilos) trägt in das Treffen mit seinen EU-Kollegen am Dienstag in Luxemburg seine Kritik an der EU-Richtlinie, die Pharmaziefirmen an den Kosten für die Abwasseraufbereitung beteiligt. Dies könnte künftig zu einer Verteuerung von Medikamenten führen, warnte Vojtěch vor der Verhandlung gegenüber der Presse
Die Richtlinie ist seit 1. Januar 2025 in Kraft. Durch sie tragen Pharmazie- und Kosmetikunternehmen den größten Kostenanteil an der Wasseraufbereitung in den Städten der EU. Die Firmen könnten dadurch genötigt werden, ihre Produktion in Drittländer zu verlegen, so Vojtěch, weswegen er in dieser Angelegenheit einen Brief an seine EU-Kollegen geschrieben habe.