Schiffsunfall mit tschechischen Todesopfern in Kroatien: Verdacht auf ausgeschalteten Radar

Ein Gericht im kroatischen Split hat am Donnerstag den 33-jährigen Kapitän des Passagierschiffs in U-Haft geschickt, das am Sonntag ein Segelschiff gerammt und zum Sinken gebracht hatte. Dabei waren vier tschechische Segler gestorben und vier weitere ins Krankenhaus gebracht worden. Einem Bericht der Tageszeitung Jutarnji list zufolge streitet der Kapitän die Schuld an der Kollision ab.

Weiter heißt es, die Ermittler gingen davon aus, dass in dem Katamaran zum Unfallzeitpunkt weder der Radar noch das Warnsystem eingeschaltet gewesen seien. Dem Kapitän wird laut Artikel außerdem vorgeworfen, nicht kontinuierlich auf die Verkehrslage auf See geachtet und sein Tempo nicht angepasst zu haben.