Vierjährige Sperre für Wimbledon-Siegerin Markéta Vondroušová wegen verweigerten Dopingtests
Die tschechische Tennisspielerin und Wimbledon-Siegerin von 2023, Markéta Vondroušová, ist von der Internationalen Agentur für Tennisintegrität (ITIA) für vier Jahre für den professionellen Tennissport gesperrt worden. Grund für die drastische Sanktion ist eine verweigerte Urin- bzw. Blutprobe bei einer unangemeldeten Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs. Das Strafmaß entspricht der Höchststrafe für einen nachgewiesenen positiven Dopingtest. Vondroušová wies jegliche Dopingvorwürfe vehement zurück.
Die Sperre endet am 21. Juni 2030. Während dieses Zeitraums ist es der heute 26-jährigen Tschechin untersagt, an Turnieren der ITF, WTA, ATP oder den Grand Slams teilzunehmen, als Trainerin im professionellen Bereich zu arbeiten und offizielle Tennis-Events in jeglicher Funktion zu besuchen. Vondroušová und ihr Anwaltsteam haben das Recht, die Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne anzufechten.