Tod nach Corona-Impfung: Oberster Gerichtshof Tschechiens genehmigt Entschädigungszahlungen für Angehörige
Die Angehörigen von Menschen, die in Tschechien infolge einer Corona-Impfung gestorben sind, können vom Staat eine Entschädigungszahlung für das erlittene Leid einfordern. Dies hat der Oberste Gerichtshof (NSS) in Brno / Brünn durch seine Auslegung des entsprechenden Gesetzes festgestellt. Das Urteil ist seit Mittwoch vorübergehend im Online-Amtsblatt einsehbar, es wird aber erneut vom Bezirksbericht in Prag 2 verhandelt werden.
Gegen dessen vorheriges Urteil hatte ein Mann Berufung eingelegt, dessen Vater kurz nach der dritten Corona-Impfung an einer Lungenembolie gestorben war. Schon vor zwei Wochen erweiterte der Oberste Gerichtshof Tschechiens den Entschädigungsspielraum für gesundheitliche Spätfolgen einer Corona-Impfung.