Tschechische Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Korruption in Eisenbahnverwaltung
Die Zentrale der tschechischen Polizei für den Kampf gegen organisiertes Verbrechen (NCOZ) ermittelt gegen fünf Personen wegen der Vorteilsnahme bei öffentlichen Ausschreibung der Eisenbahnverwaltung (SŽ). Dies gab die Obere Staatsanwaltschaft in Prag am Freitag bekannt. Laut den Berichten tschechischer Medien gehört zu den Beschuldigten auch der ehemalige SŽ-Generaldirektor Jiří Svoboda.
Im November vergangenen Jahres hatte die tschechische Polizei die Gebäude der Eisenbahnverwaltung und der Autobahn- und Straßendirektion (ŘSD) durchsucht. Dabei ging es um Ausschreibungen in der Höhe von mehreren Milliarden Kronen. Bei einer Haussuchung bei Svoboda fanden die Beamten mehr als 80 Millionen Kronen (3,3 Millionen Euro) an Bargeld.