Trockenheit in Tschechien: Gemüseernte bricht um ein Drittel ein 

Die Gemüseproduktion in Tschechien wird wegen der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr voraussichtlich um rund 30 Prozent einbrechen. Neben den Ernteausfällen machen den Erzeugern niedrige Einkaufspreise zu schaffen – und das trotz gestiegener Kosten für die künstliche Bewässerung. Den Produzenten helfe es nur, dass es keine Einschränkungen bei der Bewässerung gebe, sagte Monika Nebeská, die Vorsitzende des Verbandes der böhmisch-mährischen Gemüsebauern am Donnerstag auf der Agrarmesse „Země živitelka“ in České Budějovice / Budweis.

Die Dauer der Phase mit mangelnder Bodenfeuchtigkeit ist rekordverdächtig. Auf 30 Prozent des Gebietes hält das Defizit bereits seit Jahresbeginn an. Besonders betroffen sind Süd- und Mittelmähren sowie die Leeseite des Erzgebirges.