Staatsvertrag über Hochgeschwindigkeitsstrecke Prag–Dresden könnte im Februar unterzeichnet werden

Der Staatsvertrag zwischen Tschechien und Deutschland über die Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke Prag–Dresden könnte im Februar unterzeichnet werden. Dies sagte der tschechische Verkehrsminister Ivan Bednárik (parteilos) am Mittwoch bei der Eisenbahnfachmesse InnoTrans in Berlin. Die grenzüberschreitende Vereinbarung soll auch den Bau des neuen Tunnels durch das Erzgebirge einschließen.

Ursprünglich sollte der Vertrag schon jetzt im September unterzeichnet werden. Doch auf deutscher Seite kam es zu Verzögerungen, weil der Bundestag laut Bednarik mit der Beurteilung des Projekts länger brauchte als geplant.

Mit der Hochgeschwindigkeitsstrecke soll sich die Fahrtzeit zwischen Prag und Dresden von derzeit zweieinhalb Stunde auf eine Stunde verkürzen. Mit dem Bau des 30 Kilometer langen Tunnels könnte 2032 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2044 berechnet.

Autor: Till Janzer