Tschechiens Kartellamt blickt auf 35-jährige Erfolgsbilanz zurück

Das tschechische Kartellamt (Úřad pro ochranu hospodářské soutěže) ÚOHS hat seit ihrer Gründung mehr als 3100 Verfahren durchgeführt und Bußgelder von über zehn Milliarden Kronen (400 Millionen Euro) verhängt. Diese Bilanz zog Behördenchef Petr Mlsna am Mittwoch auf einer Jubiläumskonferenz in Prag.

Die Behörde wurde 1991 als Amt für Volkswirtschaftsschutzgegründet. Seitdem hat sie sein Aufgabenspektrum von einer Kernkompetenz auf fünf zentrale Bereiche ausgeweitet. Heute verantwortet das Kartellamt neben dem Schutz des wirtschaftlichen Wettbewerbs auch die Überwachung des öffentlichen Vergabewesens, die Kontrolle staatlicher Beihilfen, die Regulierung von Marktmacht sowie den Zugang zur Verkehrsinfrastruktur.