Tschechische Regierung will Nutzung nichterneuerbarer Rohstoffe gesetzlich stärken
Rund 20 Arten nichterneuerbarer Rohstoffe sollen so in die Gesetzgebung Tschechiens aufgenommen werden, damit ihnen eine bedeutsame Stellung in der staatlichen Rohstoffpolitik zukommt. Diese Initiative des Ministeriums für Industrie und Handel kündigte Staatssekretär Marcel Dlask am Mittwoch auf einer Fachkonferenz in Prag an. Dieser Schritt sei unabdinglich, um die tschechische Industrie und ihre Konkurrenzfähigkeit in Europa aufrechtzuerhalten, begründete Dlask.
Dem Ministeriumsvertreter zufolge wird die Rohstoffsicherheit Tschechiens langsam zu einer Frage der nationalen Sicherheit. Denn es gebe hierzulande nicht genügend sogenannte kritische nichterneuerbare Rohstoffe, und diese müssten auch importiert werden. Laut Dlask soll die Förderung aus einheimischen Vorkommen von Lithium, Mangan, Wolfram und anderen Stoffen gesetzlich so verankert werden, dass sie etwa von der Automobilindustrie oder im Bereich der Künstlichen Intelligenz genutzt werden können.