Illegale Schrottverbringung aus Deutschland nach Tschechien: Bezirksstaatsanwaltschaft erhebt Anklage
In dem Fall der illegalen Müllhalden in Tschechien, in die Windkraftschrott aus Deutschland verbracht wurde, hat die Bezirksstaatsanwaltschaft in Bruntál Anklage erhoben. Die Polizei beschuldigt dabei vier Personen und vier Firmen. Einen Termin für die Gerichtsverhandlung gebe es noch nicht, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag der Presseagentur ČTK mitteilte.
Es geht um 600 Tonnen Gefahrenmülls. Er wurde seit Juni 2024 vor allem in Jiříkov und in dem Brünner Stadtteil Horní Heršpice abgelagert. Der damalige Chef der deutschen Firma Roth International ist deswegen vergangene Woche in Weiden zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden.