Pavel: Trotz Meinungsverschiedenheiten sollten der Premier und der Präsident miteinander sprechen
Trotz Meinungsverschiedenheiten sollten der Staatspräsident und der Premierminister in der Lagen sein miteinander normal zu kommunizieren. Das sagte der tschechische Staatspräsident Petr Pavel am Dienstag auf Schloss Lány den Journalisten. Eine unterschiedliche Meinung bedeute keine Feindschaft, merkte Pavel an. Er reagierte damit unter anderem darauf, dass Premier Andrej Babiš (Partei Ano) sein Angebot abgelehnt hatte, die Treffen zur Außenpolitik wieder zu beleben. Der Präsident hält nicht für glücklich, wenn die Vertreter des Staats miteinander über Medien sprechen.
Die Beziehungen zwischen dem Staatsoberhaupt und der Regierung hatten sich Anfang Januar dieses Jahres zugespitzt. Der Präsident sagte das geplante Treffen ab, nachdem Premier Babiš und Außenminister Macinka auch nach einer einstündigen Verschiebung der Begegnung nicht erschienen waren.