Rundfunkgebühren: Leiter öffentlich-rechtlicher Medien schlagen Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor

Der Generaldirektor des Tschechischen Fernsehens, Hynek Chudárek, und der Generaldirektor des Tschechischen Rundfunks, René Zavoral, haben Kulturminister Ota Klempíř (parteilos) aufgefordert, eine fachgerechte Arbeitsgruppe einzurichten. Diese sollte sich mit den vorgesehenen Änderungen bei der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien beschäftigen.

Die Regierung der Parteien Ano, „Freiheit und direkte Demokratie“ (SPD) und Motoristé sobě plant, die Fernseh- und Rundfunkgebühren ab Januar 2027 abzuschaffen. Stattdessen will die Koalition die öffentlich-rechtlichen Medien aus dem Staatshaushalt finanzieren. Die beiden Intendanten halten die Gebühren jedoch für die bessere Finanzierungsvariante.

Das Kulturministerium arbeitet laut Minister Klempíř an mehreren Finanzierungsmodellen für das Tschechische Fernsehen und den Tschechischen Rundfunk. Die Koalition werde diese besprechen und sie anschließend der Fachöffentlichkeit zur Debatte vorlegen, erklärte Klempíř am Mittwoch gegenüber der Presseagentur ČTK.