Streik: Tschechischer Rundfunk schränkt am Dienstag seine aktuelle Berichterstattung ein
Der öffentlich-rechtliche Tschechische Rundfunk wird während seines Streiks am Dienstag die Berichterstattung und Publizistik einschränken. Das reguläre Programm wird an einer Reihe von landesweiten und regionalen Sendern durch Musik, Wiederholungen und Sendungen aus dem Archiv ersetzt. Auch Online-Angebote werden eingeschränkt. Der Rundfunk wird während des Streiks im Notfall die grundlegende Nachrichtenberichterstattung sicherstellen und die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten. Dies gab er am Montag in einer Presseerklärung bekannt. Angesichts des Ausmaßes des Streiks wird es laut Sprecherin Lidija Erlebachová nicht möglich sein, das gewohnte Sendeformat aufrechtzuerhalten. Bei den meisten Sendern werden die Ausstrahlungen vor 8:00, 12:00 und 18:00 Uhr durch eine Stellungnahme der Initiative „Veřejnoprávně“ (Öffentlich-rechtlich) unterbrochen, in der die Gründe für den Streikausruf dargelegt werden.
Die Initiative der Mitarbeiter des Tschechischen Fernsehens und des Tschechischen Rundfunks „Veřejnoprávně“ (Öffentlich-rechtlich) rief zu einem eintägigen Streik auf – als Protest gegen das Vorhaben der Regierungskoalition, die Finanzierung der Öffentlich-Rechtlichen unter staatliche Kontrolle zu stellen.