Tschechiens Green-Deal-Beauftragter Turek entschuldigt sich bei Umweltorganisation Hnutí Duha
Tschechiens Regierungsbeauftragter für den Green Deal, Filip Turek (parteilos), hat der Umweltorganisation Hnutí Duha (Bewegung Regenbogen) eine Entschuldigung zugesandt für seine Äußerung, die die NGO für Todesopfer beim vergangenen Hochwasser verantwortlich machte und die Aktivisten als Parasiten bezeichnete. Diese Behauptungen würden nicht auf der Wahrheit beruhen und seien ein unberechtigter Eingriff in den Ruf der Organisation, räumt Turek in dem Schreiben ein, das Hnutí Duha am Freitag online veröffentlichte.
Turek war im September vom Prager Stadtgericht dazu verurteilt worden, diese Entschuldigung zu tätigen. Sie bezieht sich auf seinen Facebook-Post vom April, in dem Turek behauptete, dass beim Hochwasser im Nordosten Tschechiens mehrere Menschen gestorben seien, weil Hnudtí Duha den Bau eines Staudamms verhindert habe. Der Regierungsbeauftragte ist auch verpflichtet, die Entschuldigung auf seinem Facebook-Profil zu veröffentlichen, was er bisher noch nicht getan hat.