Tschechiens Premier unterstützt EU-Beitritt Montenegros und Albaniens 2028
Die Europäische Union sollte Montenegro und Albanien 2028 in ihre Reihen aufnehmen. Dies erklärte der tschechische Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Rande des Treffens der Staats- und Regierungschefs der EU und der Westbalkanländer im montenegrinischen Küstenort Tivat am Freitag. Vor Journalisten bezeichnete er als einen großen Fehler, dass diese Länder nicht schon längst EU-Mitgliedstaaten sind. Ihm zufolge dauert der Beitrittsprozess der Balkanländer zu lange.
Im Vorfeld des Gipfels hatte Babiš ein bilaterales Gespräch mit seinem montenegrinischen Amtskollegen Milojko Spajić geführt, in dem er unter anderem mögliche Waffenlieferungen aus Tschechien erörterte und Spajić nach Tschechien einlud. Zudem kam er mit der kommissarisch amtierenden Präsidentin der Republik Kosovo, Albulena Haxhiu, und dem Premier von Bosnien und Herzegowina, Nermin Nikšić, zusammen.