Verdacht auf gefährliche Infektion bei einer Frau nach Rückkehr aus Uganda
Bei einer Frau, die aus Uganda nach Tschechien zurückgekehrt ist, besteht der Verdacht auf eine hochgefährliche Infektion. Sie wurde am Samstag von der Uni-Klinik aus Hradec Králové in eine Spezialabteilung der Uni-Klinik Bulovka in Prag verlegt. Dies teilte das Gesundheitsministerium der Presseagentur ČTK mit. Nach aktuellem Kenntnisstand sei die Wahrscheinlichkeit einer Bestätigung der Infektion sehr gering und es bestehe kein Risiko für die Öffentlichkeit, erklärte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.
Laut Matyáš Fošum, Leiter der Abteilung für Gesundheitsschutz im Gesundheitsministerium, werden die Testergebnisse voraussichtlich am Sonntag vorliegen. Fošum teilte der Presseagentur ČTK mit, dass die Frau rund zwei Wochen im Rahmen einer von einem Reisebüro organisierten Reise in Uganda verbracht habe und nicht mit Einheimischen in Kontakt gekommen sei. Sie kehrte dem Experten zufolge am 29. Juli zurück und hat Fieber. Fošum hält das Risiko, dass es sich um Ebola handelt, nicht für hoch, da sich die Frau weit entfernt von den Ausbruchsherden aufgehalten hatte.