Brand im Rüstungsbetrieb: Des Terrorismus Verdächtigter legt Beschwerde gegen Inhaftierung ein

Einer der Verhafteten, der am Dienstag vom Gericht in Pardubice wegen Terrorismusverdacht in Haft genommen wurde, hat Beschwerde gegen die Entscheidung eingelegt. Dies teilte ein Richter des Bezirksgerichts Pardubice am Mittwoch der Presseagentur ČTK mit. Die Polizei wirft den beiden Inhaftierten sowie einer in der Slowakei verhafteten Frau vor, am Freitag in einer Halle der Rüstungsfabrik LPP Holding in Pardubice vorsätzlich einen Brand gestiftet zu haben. Über die Beschwerde wird vom Kreisgericht in Hradec Králové, Zweigstelle Pardubice, ohne Anordnung einer mündlichen Verhandlung entschieden.

Das Gericht in Pardubice nahm am Dienstagabend einen Mann und eine Frau in die Haft. Der Richter, der darüber entschied, sagte den Medien, der Verdächtige sei ein fremder Staatsbürger, die junge Frau sei Tschechin. Keiner der beiden bekannte sich schuldig. Sie sagten nicht aus. Für Terrortaten drohen ihnen bis zu 20 Jahre Gefängnis oder mehr.