Cyanid im Fluss Bečva 2020: Tschechisches Umweltministerium bestätigt Geldstrafe
Das tschechische Umweltministerium hat eine Geldstrafe von fünf Millionen Kronen (210.000 Euro) bestätigt im Falle der Vergiftung des Flusses Bečva mit Cyanid im Jahr 2020. Das Geld muss die Firma Energoaqua aus Rožnov pod Radhoštěm zahlen. Das hatte die tschechische Umweltinspektion (ČIŽP) Ende letzten Jahres entschieden, wogegen die Firma dann Einspruch eingelegt hatte.
Durch das Ablassen von giftigem Abwasser in die Bečva verursachte die Firma 2020 eine ökologische Katastrophe. Fast 40 Tonnen Fische verendeten. Der Direktor von Energoaqua, Oldřich Havelka, kündigte am Freitag weitere rechtliche Schritte gegen die Entscheidung an.