Erzbischof Přibyl glaubt nicht an Umarbeitung des Vertrags zwischen Tschechien und Vatikan
Der designierte Prager Erzbischof Stanislav Přibyl glaubt nicht an eine Umarbeitung des Vertrags zwischen Tschechien und dem Vatikan. Laut einem Gerichtsurteil von Anfang April widersprechen Teile des Dokuments der tschechischen Verfassung, weswegen der Vertrag nicht ratifiziert werden kann.
Es hatte 22 Jahre gedauert, bis die bilaterale Übereinkunft unterschrieben wurde. Dieser Prozess sei seiner Meinung nach zu Ende, urteilt Přibyl in einem Interview für die Presseagentur ČTK. Da der Vertrag das Siegel eines Papstes trage, der bereits verstorben ist, sollte das Dokument nicht noch einmal umgearbeitet werden, so der Geistliche. Príbyl wird am Samstag in sein neues Amt in Prag eingeführt.