EU-Förderung: Tschechien und Slowakei wollen Verhandlungen koordinieren
Tschechien und die Slowakei wollen ihre Verhandlungen über die Ausgestaltung der EU-Förderung für die nächste Förderperiode koordinieren. Dies gaben die tschechische Ministerin für Regionalentwicklung, Zuzana Mrázová (Partei Ano), und ihr slowakischer Amtskollege Samuel Migaľ (parteilos) nach einem gemeinsamen Treffen am Dienstag in Prag bekannt. Mrázová betonte dabei, dass die Slowakei für die Tschechische Republik ein grundlegendes Bundesgenosse in der EU sei.
Beide Politiker waren sich zudem einig, dass einige der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Regeln zu streng seien und bei weiteren europäischen Treffen nachverhandelt werden müssten. Neben der Zukunft der EU-Fonds sprachen die tschechischen und slowakischen Delegationen bei dem Treffen auch über die Fortsetzung des Interreg-Programms, über öffentliche Investitionen sowie über die Entwicklung von Smart Cities.