Geophysiker korrigieren: Leichtes Beben in Tschechien ging auf Sprengarbeiten zurück
Die leichten Erderschütterungen, die am Donnerstag im Westen Tschechiens registriert wurden, kamen nicht von seismischen Aktivitäten, sondern von Sprengarbeiten. Dies gab das Geophysikalische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften am Freitagnachmittag bekannt. Die Sprengungen fanden in der Nähe der mittelböhmischen Stadt Beroun statt.
Um die Erderschütterungen hatte es von Anfang an Verwirrung gegeben. Zunächst hatte das deutsche Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ) auf ein mögliches Beben einer Stärke von 5,5 in der Region um Plzeň / Pilsen hingewiesen. Danach stuften das Geophysikalische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und das GFZ die Magnitude auf 1,8 hinunter. Erst weitere Nachforschungen ergaben, dass es sich gar nicht um seismische Aktivität gehandelt hat.