Hörerforum

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Ahoi und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zu Ihrer Sendung, dem Hörerforum. Am Mikrofon begrüßt Sie Lothar Martin.

"Auch hier in Deutschland ist ja der Winter eingekehrt, und es ist heute zwar schönes Wetter, aber sehr kalt. Ein guter Grund, etwas länger im warmen Bett zu bleiben, und Ihr Frühprogramm zu hören!"

Dieser nette Gruß erreichte uns per Post an einem der zurückliegenden Tage von unserem Hörer Thorsten Brandenburg aus München. Wir danken sehr und freuen uns immer, wenn uns unsere Hörer immer wieder gern und aus den unterschiedlichsten Erwägungen heraus zuhören. So schrieben zum Beispiel Herr Hans Fichtner aus Aalen und Herr Rudolf Schmeiss aus Walldorf unisono:

"Ihre Sendungen sind für mich die wichtigste Informationsquelle über Ihr Land" bzw. "Als tschechische Informationsquelle sind sie nicht zu übertreffen." Und Herr Paul Feiler aus der Wiener Neustadt schlug in etwa die gleiche Kerbe, indem er schrieb: "Es ist immer wieder schön, die Stimme aus dem Nachbarstaat zu hören. Ihre Nachrichten und Kommentare finde ich sehr gut und es ist wichtig, die Meinungen des Nachbars zu hören."

Danke für die Blumen. Aber diese eben zitierten Hörermeinungen freuen uns ganz besonders, da wir diese Informationsquelle auch sein wollen. Es gehört zu unserem Sendeauftrag, den Ist-Zustand der Tschechischen Republik, aber auch die Entwicklungsprozesse und die dabei eingebrachte Meinungsvielfalt, wie sie im Land zwischen Erzgebirge und Beskiden vorherrschen, einem deutschsprachigen Hörerkreis näher zu bringen. Wir bemühen uns, neben der Themenvielfalt auch auf verschiedene Sichtweisen, sprich im Fachjargon: eine ausgewogene Berichterstattung zu achten. An diesen Ansprüchen wollen wir uns messen lassen. Ihre - und wir dürfen es getrost erwähnen - in der überwiegenden Mehrheit positiven Zuschriften sind für uns der schönste Lohn. Daher hier noch einige Kostproben:

"Da ich sehr oft in Ihre Sendungen hineinhöre, kann ich auch heut sagen, dass es immer sehr informativ ist. So die Frage zur Rechtsordnung auch für Minderheiten oder die Fragen zur Privatisierung, der damit verbundenen Korruption und anderes mehr," schrieb uns zum Beispiel Herr Manfred Endler aus dem sächsischen Mittweida. Und Herr Michael Schaetzle aus Königstein teilte uns seine Meinung wie folgt mit: "Ihre Sendungen hörte ich wieder sehr gerne, vor allem die Touristensprechstunde und die Kapitel aus der tschechischen Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Interessant waren auch die aktuellen Beiträge, so die Einschätzung der EU über die Fortschritte Ihres Landes auf dem Weg zur Mitgliedschaft."

Ja, der EU-Fortschrittsbericht und die damit verbundene tschechische Vorbereitung auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union spielten auch eine Rolle in den Zuschriften von Herrn Fredric Klesmann aus Großjörl oder Herrn Gerhard Robrahn aus Berlin. Alle können wir leider nicht zitieren, dazu würde die Sendezeit nicht reichen. Und da auch das Hörerforum zeitlich bemessen ist, möchte ich an dieser Stelle auch auf unsere anderen Rubriken verweisen, die wir tagtäglich am Ende unseres halbstündigen Programms ausstrahlen. Da kommen viele hiesige Themen unserer Tage zur Sprache. Die tschechischen Vorbereitungen auf den EU-Beitritt zum Beispiel 14-tägig an jedem Montag in unserer Sendereihe "Euro-Domino". Mehr zu anderen Themen aber gleich, nach einer kurzen Pause.

"Ich melde mich nach etwa 15 Jahren wieder zurück. Obwohl ich älter geworden bin, bin ich noch der fleißige Hörer geblieben. Damals wohnte ich in Erkner bei Berlin. Viele Grüße auch an Frantisek Habsbruner," so lautet die Wortmeldung unseres Hörers Wendelin Reichel aus Berlin. Wir freuen uns, dass Sie uns solange die Treue gehalten haben, daher haben wir Ihren kleinen Gruß hiermit auch weiter geleitet - soviel Zeit muss sein. Aber Herr Reichel aus Berlin ist lange nicht derjenige unter unseren Stammhörern, die Radio Prag am längsten verfolgen. Eine interessante Zuschrift in dieser Richtung erreichte uns dieser Tage nämlich auch von unserem Stammhörer Ulrich Peschken aus Krefeld. Herr Peschken schrieb u.a.: "Am 09.11.1981 habe ich den ersten Empfangsbericht von Radio Prag verfasst und mein erster Brief an Ihre Station ist vom 12.11.1981 datiert. - Eine lange Zeit, oder?"

Aber sicher Herr Peschken. Da haben Sie ja auch noch die Rundfunkübertragungen von Radio Prag aus der Vorwendezeit mitbekommen und können sich sicher eine gutes Urteil erlauben, ob wir uns weiter entwickelt haben oder nicht. Doch einiges haben Sie uns ja auch schon dazu geschrieben. Ich zitiere: "In dieser Zeit hat sich einiges verändert und ich habe unendlich viel über Ihr Land gelernt und erfahren, was ohne die Kurzwelle sicherlich nicht möglich gewesen wäre. Inzwischen sind Sie (also wir als Radio Prag, Anm. d. Red.) nun 65 geworden und ich habe es bis zum 71. Jahr geschafft. Aber ich hoffe, dass für uns beide noch recht viele Jahre der Freundschaft in gegenseitiger Achtung folgen werden."

Das hoffen wir auch, Herr Peschken. Und wie gerade die Kurzwelle viele, in unserem Falle deutschsprachige Zuhörer aus aller Herren Länder vereint, darüber haben wir ja bereits in unseren letzten beiden Sendungen berichtet. Doch es gibt noch einen Aspekt, über den wir heute sprechen wollen, doch dazu gleich mehr.

"Die Videokassette mit den von der UNO geschützten Stadtkernen in der Tschechischen Republik, die mir als Preis von der Touristensprechstunde zugedacht wurde, hat mittlerweile die Runde bei Freunden und Verwandten gemacht. Das Echo war überwältigend, einige Freunde aus Süddeutschland haben schon konkrete Reisepläne, die sie im Frühjahr/Sommer des nächsten Jahres in die Realität umsetzen wollen."

Diese Zuschrift stammt von unserem Hörer Uwe Volk aus Lehrte. Sie bestätigt uns darin, dass unsere kleinen Preiswettbewerbe, vornehmlich in der "Touristensprechstunde" oder im "Spaziergang durch Prag" an jedem Samstag, gut bei Ihnen ankommen. Und wenn wir darüber hinaus noch zu einer gesteigerten Reiselust in die Tschechische Republik beitragen, dann freut uns das natürlich doppelt.

In dieser Hinsicht kann auch die neue QSL-Serie helfen, weitere unserer Hörer oder deren Freunde und Bekannte zu einem Besuch in die Tschechische Republik zu bewegen. Wie wir bereits in unserer letzten Sendung bekannt gaben, sind auf den neuen QSL-Karten Motive aus der Reihe "Das tschechische Erbe unter den Unesco-Kulturstätten" abgebildet. Unsere eingeweihten Schreiber von Empfangsberichten werden es vor 14 Tagen vielleicht etwas verdutzt zur Kenntnis genommen haben, als ich davon sprach, dass diese Karten ab sofort erhältlich sind. Aber ich war der Zeit halt schon ein wenig voraus. Wie immer ist es so, dass die aktuelle Reihe zum Jahresende ausläuft und die neue, die Unesco-Reihe mit Beginn des neuen Jahres seine Abnehmer finden wird. Von den angekündigten zehn tschechischen Städten, die zum Unesco-Kulturerbe gehören, können wir Ihnen leider oder immerhin - ganz wie Sie wollen - acht Städte, und damit acht neue QSL-Karten-Motive ab dem 1. Januar bieten. Auf den Karten sind folgende sieben Städte und ein Dorf im Panorama- oder im Detailanblick zu sehen: Ceský Krumlov/Krummau, Holasovice, Kromeríz/Kremsier, Lednice, Litomysl, Prag, Telc und Zdár nad Sázavou. Nähere Hinweise zu diesen Unesco-Kulturstätten geben wir spätestens ab Anfang Januar auf der Internetseite von Radio Prag. Sie lautet, kurz und einfach zu merken: www.radio.cz.