Innenminister reagiert auf Kritik von Präsidentengattin am tschechischen Wahlsystem
Innenminister Lubomír Metnar (Partei Ano) hat am Mittwoch in einem Post auf X die Kritik der Präsidentengattin Eva Pavlová an den Möglichkeiten zur Stimmabgabe bei den tschechischen Kommunalwahlen zurückgewiesen. Das Wahlsystem des ganzen Landes werde nicht geändert, nur weil der Staatspräsident zum Wahltermin im Urlaub sei, schrieb Metnar.
Pavlová hatte am Dienstag auf Instagram moniert, dass der Staat die Stimmabgabe nicht im Ausland oder an einem anderen Ort in Tschechien ermögliche. Sie reagierte damit auf die Kritik an ihrem Ehemann und Staatspräsident Petr Pavel, die aus Regierungs- und Oppositionsreihen zu hören war, nachdem die Präsidialkanzlei vergangenen Freitag eine Mitteilung herausgegeben hatte. Darin heißt es, Pavel könne wegen einer privaten Auslandsreise nicht an den Kommunalwahlen am 9. und 10. Oktober teilnehmen. Es wurde angefügt, dass dem Präsidenten dieser Fehler bei der Terminplanung leidtue.