Keine Teilnehmer an Auktion: Staatliches Schloss Štiřin konnte erneut nicht verkauft werden

Das im Besitz des tschechischen Staates befindliche Schloss Štiřin in Mittelböhmen konnte auch im zweiten Anlauf nicht verkauft werden. Das Amt für staatliche Eigentumsverwaltung (ÚZSVM) musste die Online-Auktion erfolglos beenden, wie die Presseagentur ČTK am Dienstag informierte. Trotz der Herabsenkung des Ausrufpreises auf 2,5 Milliarden Kronen (99 Millionen Euro) fand sich kein potentieller Käufer, der die nötige Auktionskaution von 25 Millionen Kronen (990.000 Euro) hinterlegte, hieß es von der staatlichen Behörde.

Einen ersten Versuch, das Barockschloss zu versteigern, hatte es im September gegeben. Der Startpreis hatte damals bei 3,3 Milliarden Kronen (130 Millionen Euro) gelegen. Wie das Amt für staatliche Eigentumsverwaltung mitteilte, soll der Adelssitz nun demnächst zum dritten Mal zum Kauf angeboten werden.

Das Schloss Štiřín wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Es ist seit 1945 in staatlichem Besitz. Zuletzt diente es als Hotel mit einem Wellnesszentrum und einem Golfplatz.