Kreis Liberec, Sachsen und Niederschlesien unterzeichnen Memorandum über Stärkung der Zusammenarbeit
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der Hauptmann des Kreises Liberec / Reichenberg Martin Půta (Starostové pro Liberecký kraj) und der Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien Cezary Przybylski (Platforma Obywatelska) haben am Samstag in Zittau ein Memorandum über die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Sachsen, dem Kreis Liberec und Niederschlesien unterzeichnet. Im Fokus der Vereinbarung steht die Zusammenarbeit bei der Transformation des Gebiets im Zusammenhang mit der Einstellung des Bergbaus im polnischen Braunkohlewergwerk Turów und mit der Umstellung der Kohlewirtschaft in eine nachhaltige Wirtschaft. Dies teilte Kreishauptmann Půta der Nachrichtenagentur ČTK mit.
Anhand der Vereinbarung sollte ein Strategieentwurf von der Euroregion Neisse ausgearbeitet werden. Es sollen laut Půta Lösungen in den Bereichen Energiewirtschaft und Arbeitsplätze vorgeschlagen werden. Es ist seinen Worten zufolge offensichtlich, dass die Transformation nicht nur den polnischen Teil des Dreiländerecks, sondern auch den tschechischen und den sächsischen Teil betreffen wird.