Medienausschuss des Abgeordnetenhauses fordert Stabilität für Radio Prag International
Der Medienausschuss des tschechischen Abgeordnetenhauses hält es für erforderlich, im Etat des Außenministeriums für die Stabilität von Radio Prag International (RPI), dem Auslandssender des Tschechischen Rundfunks, zu sorgen. Zu diesem Beschluss kam der Ausschuss am Donnerstag, als er die neuesten Informationen zur Finanzierung von RPI verhandelte. Demnach ist im Ministeriumsetat für kommendes Jahr die gleiche Summe wie dieses Jahr vorgesehen, nämlich 26,25 Millionen Kronen (eine Million Euro).
Noch im Februar hatte Ressortleiter Petr Macinka (Motoristé sobě) davon gesprochen, RPI ab 2027 nicht mehr finanzieren zu wollen. Die Existenz des Auslandssenders ist gesetzlich vorgeschrieben. Ebenso ist festgelegt, dass er aus dem Staatshaushalt bezahlt werden muss.