Innenministerium erstellt Bericht zur Kriminalität von Ausländern in Tschechien

Bei den Straftaten von Ausländern in Tschechien hat im vergangenen Jahr die organisierte Kriminalität durch Menschen vom Balkan, aus russischsprachigen Ländern und aus Vietnam zugenommen. Dies geht aus dem Bericht über die Migration und Integration von Ausländern vor, den das Innenministerium erstellt hat. Insgesamt wurden 2015 aber um 1,7 Prozent weniger Ausländer strafrechtlich verfolgt als 2014: Es waren 7264 Menschen bei insgesamt knapp 102.000 strafrechtlich Verfolgten.

Die organisierten Banden ausländischer Krimineller beteiligten sich vor allem an der Wirtschafts- und an der Drogenkriminalität. Der Bericht weist darauf hin, dass die Banden „in fortschreitendem Maße versuchten, Verwaltung und Justiz auf korrupte Weise zu unterwandern“.

Autor: Till Janzer