Sachsen lockert Einreisebedingungen für Pendler und Lernende aus Tschechien
Der Freistaat Sachsen lockert die Einreisebedingungen für tschechische Pendler. Demnach dürfen nun wieder alle Arbeitnehmer die Grenze überqueren, deren sächsischer Arbeitgeber sie für unentbehrlich im Betrieb der Firma hält. Zur Fahrt auf Arbeit ist jedoch täglich ein negativer Corona-Test nötig. Das erklärte die sächsische Staatsministerin für Soziales, Petra Köpping (SPD), am Dienstag im Anschluss an eine Sitzung der Landesregierung in Dresden.
Petra Köpping ist in der sächsischen Regierung für das Gesundheitswesen und den Kampf gegen das Coronavirus zuständig. Ihren Worten nach dürfen ab jetzt auch wieder tschechische Lehrer, Schüler und Studenten nach Sachsen zum Unterricht kommen. Im Zuge der sich verschlechterten epidemiologischen Lage in Tschechien hatte Sachsen am 18. Januar die wöchentliche Testpflicht für Pendler aus dem Nachbarland eingeführt. Später wurde diese Restriktion bis hin zum Einreiseverbot verschärft, als die Bundesregierung Tschechien zum Virusmutationsgebiet erklärte.