Regierungschefs der vier Visegrád-Staaten treffen sich in Prag

Die Regierungschefs der vier Visegrád-Staaten (V4), also Tschechiens, Polens, der Slowakei und Ungarns, kommen am Dienstagvormittag in Prag zusammen. Dabei werden Themen wie Energiesicherheit, die strategische EU-Agenda, illegale Migration und die Zukunft des Internationalen Visegrád-Fonds besprochen. Schon im Vorfeld zeigten sich die Beteiligten durch unterschiedliche Auffassungen zum Ukraine-Krieg uneins.

Nach den Worten des polnischen Premiers, Donald Tusk, wird sich bei dem lange aufgeschobenen Treffen am Dienstag zeigen, ob die Visegrád-Gruppe noch Sinn mache. Auch Tschechiens Regierungschef Petr Fiala (Bürgerdemokraten) ließ verlauten, dass er sich auf die Beratungen mit den Kollegen aus Ungarn und der Slowakei, Viktor Orbán und Robert Fico, nicht freue. Der Dialog sei aber wichtig bei den Bemühungen um einen europäischen Konsensus, so Fiala.