Tschechische Regierung verlängert Gefahrenzustand in Hochwassergebieten
Auf Antrag der zuständigen Kreishauptmänner hat die tschechische Regierung am Donnerstag den Gefahrenzustand für mehrere Hochwassergebiete im Land verlängert. Dies betrifft jene Orte, die von den Überschwemmungen Mitte September am stärksten betroffen waren. Für diese Gemeinden im Kreis Olomouc / Olmütz gilt der Gefahrenzustand nun bis 12. November, für jene im Mährisch-Schlesischen Kreis bis 13. November. Darüber informierte der Umweltminister, Petr Hladík (Christdemokraten), nach der Regierungssitzung.
Sollte es nötig sein, könne der Status auch danach noch verlängert werden, so Hladík weiter. Im geltenden Gefahrenzustand können Hilfseinsätze von Feuerwehr und Armee schneller organisiert werden. Ebenso sind bei der Erneuerung der Infrastruktur keine Baugenehmigungsanträge notwendig.