Tschechisches Innenministerium gibt neuen Extremismusbericht heraus
Antisystemische Bewegungen und auch eine bedeutende Anzahl an extremistischen und xenophob-populistischen Gruppierungen in Tschechien bezeugen seit längerem ihre Unterstützung für das russische Regime und verbreiten hierzulande dessen Propaganda. Dies schreibt das tschechische Innenministerium in seinem neuen Extremismusbericht für das zweite Halbjahr 2024. Er wurde am Freitag durch eine Pressemitteilung von Ressortchef Vít Rakušan (Stan) vorgestellt.
Demnach gibt es in Tschechien in diesem Zusammenhang bisher keine häufigen Vorfälle physischer Gewalt oder organisierte Massenversammlungen, um die öffentliche Ordnung zu stören. Die Aktivitäten der antisystemischen Bewegung seien in dem Berichtzeitraum sogar zurückgegangen, so die Erkenntnis. Die Gefahr für die Sicherheit in Tschechien, die von ihm ausgehe, steige aber weiter, führt Rakušan aus. Als Risiko bezeichnete er vor allem die Radikalisierung Einzelner durch das Online-Umfeld.