Nach Gebührenerhöhung: Tschechischer Rundfunk verzeichnet mehr Einnahmen
Der öffentlich-rechtliche Tschechische Rundfunk (ČRo) hat im ersten Halbjahr 2025 mehr Einnahmen verzeichnet, als sein Haushalt ursprünglich vorsah. Das Plus von 65 Millionen Kronen (2,6 Millionen Euro) folgt aus der Erhöhung der Rundfunkgebühren, die das Abgeordnetenhaus im Mai beschlossen hatte. Dies berichtete der wirtschaftliche Leiter des ČRo, Martin Vojslavský, am Mittwoch bei der öffentlichen Sitzung des Rundfunkrates.
Die Novelle des Mediengesetzes hat nicht nur den Rundfunkbeitrag von 45 (1,83 Euro) auf 55 Kronen (2,24 Euro) monatlich angehoben. Sie vergrößerte auch den Kreis der Gebührenzahler. Ohne Berücksichtigung dieser Mehreinnahmen sehe der ČRo-Haushalt für dieses Jahr einen Gebührenertrag von 2,1 Milliarden Kronen (85 Millionen Euro) vor, so Vojslavský.