Moldau-Brücke im Prager Stadtteil Libeň darf nicht abgerissen werden
Die Technische Straßenverwaltung von Prag (TSK) darf die historische Moldau-Brücke im Stadtteil Libeň nicht wie geplant abreißen und eine Kopie bauen lassen. Eine entsprechende Entscheidung des tschechischen Kartellamtes (ÚOHS) wurde am Mittwoch von dessen Vorsitzenden Petr Mlsna bestätigt und ist damit rechtskräftig.
Das Amt hatte die Arbeiten gestoppt, weil sie über die ursprüngliche Ausschreibung hinausgingen. Die Entscheidung, eine neue Brücke zu errichten, wurde nämlich erst getroffen, nachdem die Baufirma Metrostav TVR 2022 schon ausgewählt worden war. Durch zwei Aktualisierungen der ursprünglichen Studie sei faktisch ein neuer Auftrag entstanden, für den es aber keine neue Ausschreibung mehr gegeben habe, so die Begründung des Kartellamtes.