Neues Nationales Onkologiezentrum in Prag eröffnet

In Prag wurde am Mittwoch das neue Nationale Onkologiezentrum feierlich eröffnet. Die Einrichtung ist Teil des Universitätsklinikums Motol und Homolka. Die Baukosten beliefen sich auf 4,96 Milliarden Kronen (206 Millionen Euro), wobei der Großteil durch EU-Zuschüsse aus dem Nationalen Wiederaufbauplan finanziert wurde. Bei vollem Betrieb wird sich die Kapazität der onkologischen Versorgung in dem Krankenhaus um 40 Prozent erhöhen.

Laut Gesundheitsminister Adam Vojtěch (parteilos) handelt es sich um eine der bedeutendsten Investitionen in das tschechische Gesundheitswesen der letzten Jahre. Das Projekt soll Patienten einen schnelleren Weg von der Verdachtsdiagnose zur Behandlung nach europäischen Standards ermöglichen, wie der Minister bei der feierlichen Eröffnung betonte.