Gericht: Regierungsbevollmächtigter Turek soll sich bei der Umweltschutzorganisation entschuldigen
Der Regierungsbeauftragte für Klimapolitik, Filip Turek (Motoristé sobě), soll sich bei der Umweltschutzorganisation Hnutí Duha (Bewegung Regenbogen) für eine Äußerung entschuldigen, in der er die Organisation mit Todesfällen während der Überschwemmungen in Verbindung brachte. Darüber entschied das Prager Stadtgericht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Dies bestätigte eine Gerichtssprecherin gegenüber der Presseagentur ČTK. Gemäß der Anordnung des Gerichts muss Turek die Entschuldigung direkt an die Umweltschutzorganisation übermitteln und sie zudem für mindestens sieben Tage auf seinem Facebook-Profil sichtbar lassen.
Im Frühjahr signalisierte Turek zudem – in seiner Funktion als Vizevorsitzender des Rates des Staatlichen Umweltfonds –, dass er erheblichen Einfluss auf die Vergabe von Fördermitteln ausübe. Er erklärte damals, dass Aktivisten von Hnutí Duha und ähnlichen Organisationen mit ihren Forderungen künftig leer ausgehen würden.