Regierung und Gewerkschaften einigen sich nicht auf Tariferhöhungen
Die Regierung und die Gewerkschaften in Tschechien haben am Mittwoch keine Einigung über Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst erzielen können. Es gelten nur die früheren Vereinbarungen über Lohnerhöhungen für die Sicherheitskräfte und Lehrer, die noch vom Kabinett bestätigt werden müssen.
Die Regierung wolle über weitere Lohnsteigerungen nach den Wahlen nicht entscheiden, da dies Auswirkungen auf den Staatshaushalt haben würde, teilte der scheidende Sozialminister Marian Jurečka (Christdemokraten) nach dem Treffen mit Gewerkschaftsführern mit.
Nach früheren Vereinbarungen werden die Gehälter der Lehrer ab Januar um sieben Prozent aufgestockt. Die Erhöhung für die Sicherheitskräfte soll fünf Prozent betragen.
Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Tarife von neun Prozent für die schlechter bezahlten Berufe und eine Erhöhung von sechs Prozent für die anderen Berufe im öffentlichen Sektor.