Strenger Lehrer oder eine One-man-show

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Seit 1989 ist es gang und gebe, dass die junge tschechische Generation die Fremdsprachen Westeuropas lernt, unter anderem auch vermehrt die deutsche Sprache. Diese hat gemeinsam mit dem Englischen die Vormachtstellung des Russischen heute schon längst überholt. So ist es eine gewohnte Sache, dass Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz in Gymnasien und auf Universitäten in Tschechien Deutsch unterrichten. Unter ihnen sind jedoch auch Tschechen zu finden, die auf Grund ihres Germanistikstudiums den Lehrberuf ausüben. Mit einem von ihnen, mit dem aus dem nordböhmischen Litvinov/Ober-Leutensdorf stammenden Daniel Vodrazka, der seit 4 Jahren am renommierten Goethe-Institut in Prag tätig ist, unterhielt ich mich. Am Mikrophon begrüßt Sie Ihr Armin Sandmann:

Mit einer von Arbeitsblättern und Büchern gefüllten Tasche eilte Herr Vodrazka zwischen 2 Unterrichtstunden zu unserem vereinbarten Gespräch. Mit voller Neugierde fragte ich Ihn, wie er denn die deutsche Sprache für sich entdeckt hat: Hoffen wir, dass auch das Interesse an der deutschen Sprache den kommenden Generationen erhalten bleibt und mit solch einer Freude und Überzeugung, wie sie unser heutiger Gast Daniel Vodrazka hat, weiterunterrichtet wird.

Autor: Armin Sandmann
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