Tschechien bietet Passivradar zur Sicherung der Straße von Hormus an

Tschechien bietet für die Sicherung der Straße von Hormus das System eines Passivradars an. Kein anderes Land könne so etwas bereitstellen, sagte Premier Andrej Babiš (Partei Ano) am Freitag beim Besuch einer internationalen Militärübung in Südböhmen. Seinen Worten nach soll das System aber erst zum Einsatz kommen, wenn sich die Lage im Persischen Golf beruhigt habe. Babiš will das tschechische Angebot später am Freitag bei der internationalen Videokonferenz zur Straße von Hormus vorstellen. Das hatte er bei einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Donnerstag in Prag angekündigt.

Die Videokonferenz wurde von Großbritannien und Frankreich initiiert, an ihr sollen rund 40 Länder teilnehmen. Dabei geht es darum zu ermöglichen, dass die Blockade der Meeresenge im Persischen Golf aufgehoben wird. Der Iran bedroht den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus seit Beginn der Angriffe durch die USA und Israel.

Autor: Till Janzer