Tschechien will Selbstversorgungsgrad bei Obst steigern

Das tschechische Landwirtschaftsministerium will den heimischen Obstbau stärken und hat eine neue Entwicklungsstrategie bis 2035 vorgelegt. Geplant sind Investitionen in den Ausbau von Plantagen, moderne Lagerkapazitäten sowie Schutzmaßnahmen gegen extreme Wetterereignisse. Das Ministerium gab dies in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Regierung reagiert damit auf den Klimawandel, Personalmangel und wachsenden Importdruck. Ziel ist es, die Anbaufläche von rund 10.300 auf 12.000 Hektar zu erweitern und den aktuellen Selbstversorgungsgrad bei Frischobst von nur 38,4 Prozent deutlich zu steigern. Im vergangenen Jahr wurden in Tschechien 146.000 Tonnen Obst geerntet, wovon fast 80 Prozent auf Äpfel entfielen. Der Selbstversorgungsgrad bei Frischobst lag bei 38,4 Prozent.